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01.05. bis 03.05.2015

Obere Trave

Zum verlängerten Wochenende über den 1. Mai war eine Tour Tief in den Westen an die Sieg geplant. Frühzeitig zeigte sich, dass die Pegel für eine Befahrung nicht ausreichen würden (was sich später auch bestätigte), so dass umgeplant wurde: Nun ging es Hoch in den Norden. Unser Quartier war ein Campingplatz in einem kleinen Ort, den man mit Kanusport so gar nicht verbindet, sondern eher an Karl May denkt: Bad Segeberg. Am ersten Tag besichtigten wir daher auch die die Kalkberghöhle und die Fledermausausstellung Noctalis. Durchaus sehenswert, auch wenn man sehr schnell durch die Höhle gescheucht wird, die übrigens in einem Anhydrit-Berg und nicht in einem Kalk-Berg liegt. Auch die Fledermausausstellung ist durchaus einen Besuch wert. In der Winterzeit gibt es in Bad Segeberg mehr Fledermäuse als Einwohner.

Am Samstag, dem ersten Paddeltag, starteten wir auf der oberen Trave in Groß Rönnau, nur sechs Kilometer vom Campingplatz entfernt. Die Paddelstrecke führte uns links (westlich!) um Bad Segeberg herum und endete in Nütschau. Die Trave ist hier ein wunderbarer Kleinfluss mit moderater Strömung, wechselnd durch Wald und Feld führend und mit immer wieder größeren Steinen im Flussbett. Zwei Umtragestellen hingegen sind zur mässig gut und zeigen, dass Paddler hier bestenfalls geduldet werden: An der Herrenmühle muss man an einem brüchigen Steg und durch Morast links aussteigen und weitläufig umtragen (der Weg rechts, der in Flussführern und Karten steht, ist unerreichbar gesperrt - Korrekturhinweise sind erfolgt). An der Kupfermühle gibt es gleich nur ein Steilufer (der ehemalige Steg ist weggebrochen und nicht wieder aufgebaut) und keinen Pfad zur Wiedereinsetzstelle, dafür aber ein langes und breites und dichtes Brennesselfeld. Das konnte man beim Lesen der Infos auf flussinfo.net aber schon erahnen... Nach der Kupfermühle folgt ein wilderer Abschnitt: Schnelle Strömung, Bäume, Felsen, leichtes Gefälle. Der schönste Abschnitt, der aber leider nur recht kurz ist. Kurz vor dem Ziel in Nütschau ist noch eine Sohlstufe vorhanden, die sich als treppenförmiges Wehr herausstellte und auch mit Langbooten fahrbar war.

Der zweite Paddeltag führte von Bad Oldesloe nach Hamberge. Die Trave ist hier schon breiter und offener, die Landschaft erkennbar eiszeitlich gegliedert. Immer wieder sind Wälle aus längst vergangenen Zeiten zu sehen. Am Einstieg gibt es einen Steg, der selbst für Canadierfahrer zu hoch ist (wer baut eigentlich so einen Kram?), am Ortsende von Bad Oldesloe hat man vor einigen Jahren ein altes, gefährliches Wehr in eine Sohlgleite umgebaut. Diesmal ist es paddlerfreundlich - die Sohlgleite ist entgegen der Hinweise durchaus fahrbar, man sollte sich vorher aber die richtige Route durch die großen Gesteinsblöcke anschauen. Das Umtragen ist kaum möglich. Danach geht es Hindernisfrei bis Hamberge. Mehr findet ihr in den Bilder und einem Video (auf Youtube und der DKV-Videoplattform Kanutube). Das Video zeigt die Tour des ersten Tages.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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