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Genner Bucht: Seekajak in Dänemark.

17.05. - 20.05.2012

Die Genner Bucht liegt an der dänischen Ostseeküste, sozusagen die erste Bucht hinter der dänischen Grenze.

Nach einer irre kalten Nacht im Zelt, die nur knapp dank einer Kombi aus Daunenschlafsack und Fleece-Inlet zu bewältigen war, empfing uns der Morgen mit einer Mischung aus Sonne und Wind. Los ging es Richtung Norden, entlang der Küste.

Angekündigt war Wind aus Südwest, theoretisch zumindest sollten wir also annähernd Rückenwind haben. Nun ja, man kann sich ja mal irren … Nachdem wir schon gefühlte zwei Stunden auf dem Wasser waren, kam der Wunsch nach einer Pause auf. Nur noch kurz die nächste Bucht queren und dann, nach drei Kilometern, anlanden. Wie lang doch drei Kilometer werden können, wenn der Wind von vorne bläst. Spaß hat’s trotzdem gemacht. Die Wellen waren so hoch, dass die Mitpaddler manchmal komplett im Wellental verschwanden. Alles andere als langweilig, aber auch nicht so aufregend, dass man Angst haben müsste.

Zurück ging’s mit dem Wind im Rücken und den Wellen mehr oder weniger von hinten bzw. von der Seite. Wir nutzen die Gelegenheit, um im Zickzack-Kurs die ein oder andere Welle zum Surfen zu erwischen. Blauer Himmel, Sonne von oben und Wellen zum Surfen, das ist Seekajak-Urlaub deluxe! Es ist bereits Abend, als wir am Campingplatz anlanden und nach 27 gepaddelten Kilometern und gefühlten zehn Stunden im Boot unsere Zelte aufbauen.

In der Nacht... Regen! Auch das hatte uns der Wetterbericht vorher nicht verraten. Nach einem Frühstück, das wir fluchtartig ins Zelt verlegen mussten (noch mehr Regen), entschlossen wir uns aufs Wasser zu gehen. Nicht ohne das übliche Gejammer: Nasse Anziehsachen, kalte, nasse Neoschuhe, schmerzende Muskeln. Kaum auf dem Wasser, kommt die Sonne raus. Petrus ist ein Paddler! Einmal rund um die vorgelagerte Insel Barsö paddeln und auf dem Rückweg die Surfwellen genießen! Die Wellen sind zwar schon nicht mehr so hoch wie am Vortag, dafür ist die Strecke kürzer.

Zurück zu den Autos geht’s bei fast windstiller See. Das Wasser ist wie flüssiges Quecksilber, über Barsö liegt noch ein leichter Dunst, und die Sonne glitzert auf dem Wasser. Was für ein großartiges Bild! Wir sind uns einig: Wegen solcher Augenblicke fahren wir Seekajak!

Und das gibt es jetzt in Form von Bildern für Euch.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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